Der Deutschlandtakt für die Bahn

Fernzüge auf den wichtigen Routen im Halbstundentakt, schnellere Verbindungen, reibungslose Anschlüsse – der Deutschlandtakt soll den Schienenverkehr in Deutschland revolutionieren. Voraussetzung sind zahlreiche neue Strecken.

Juli 2020

Bahn macht Tempo

Siemens liefert 30 schnelle ICE-Züge – die ersten davon sollen schon im Winter 2022 Fahrgäste transportieren. Der Milliardenauftrag steht für eine Wende der Verkehrspolitik.


Juni 2020

Mehr Schiene für alle

Eine Reaktivierung stillgelegter Strecken wird Menschen in kleineren Städten freuen, die bisher kaum ohne Auto auskamen. Wichtig ist, über die mehr als 200 Vorschläge schnell zu entscheiden.


Dezember 2019

So soll der Deutschlandtakt der Bahn funktionieren

Der Bundesverkehrswegeplan 2030 fordert einen Fernbahntunnel für Frankfurt – weil die dort eingesparten Minuten bundesweit wirken.


Juni 2020

Kommentar: Ein guter Takt für Deutschland

Der neue Schienenpakt mit dem Deutschlandtakt kann den Bahnverkehr voranbringen. Endlich denken die Planer so radikal, wie es sich gehört. Zum Beispiel beim Tunnelprojekt unter Frankfurt.


Dezember 2019

Die Großprojekte der Bahn in Süddeutschland für den Deutschlandtakt

Damit der Fernverkehr schneller voran kommt, baut die Bahn ihr Netz um. In Süddeutschland sind zahlreiche Aus- und Neubaustrecken geplant. Ein Überblick.


Dezember 2019

Keine Großprojekte der Bahn ohne Bürgerbeteiligung

Gesetzgeber, Bahn und Betroffene sammeln im Kinzigtal und in Südhessen Erfahrungen damit, wie die Menschen vor Ort einbezogen werden können.


Bahnunglücke und ihre Geschichte

Jeden Tag sind Millionen von Menschen in Deutschland mit der Bahn unterwegs. Dann und wann läuft es nicht so wie geplant. Zugunfälle werden sehr, sehr gründlich untersucht. Fast immer beginnen die großen Dramen mit einer Kleinigkeit.

September 2019

Entgleister ICE in Basel: Nur Sekunden entschieden zwischen Leben und Tod

Ein Fall, der weitaus dramatischer hätte ausgehen können: Im Februar verunglückt in Basel ein ICE der Deutschen Bahn. Ein Schweizer Bericht rekonstruiert sekundengenau, was sich zutrug. Und prangert Sicherheitsdefizite an.


April 2020

ICE-Brand bei Montabaur: geschnittene statt gewalzte Stange

Ein Aufsehen erregender Brand auf der Schnellfahrstrecke Frankfurt – Köln. Knapp anderthalb Jahre wurde ermittelt. Nun steht fest, warum ICE 511 bei Montabaur im Oktober 2018 Feuer fing.


Januar 2020

Feuer in Zug mit SC-Freiburg-Fans – Brandursache überrascht

Nach dem spektakulären Brand im Oktober gerieten schnell Fußballfans in den Verdacht, mit Pyrotechnik das Unglück ausgelöst zu haben. Ein offizieller Bericht kommt zu einem ganz anderen Ergebnis.


Dezember 2019

Entgleisung Main-Neckar-Ried-Express Groß-Rohrheim: Fehlentscheidung im Stress

Der Untersuchungsbericht gibt einer Fahrdienstleiterin die Schuld an dem Unfall im Sommer 2018 bei Groß-Rohrheim. Sie war Anfängerin in dem Job – und früh morgens alleine im Stellwerk Biblis.


November 2019

ICE-Crash bei Frankfurt-Griesheim: Lokführer suchte seine Ablösung

Ein ICE rauscht in Frankfurt-Griesheim oben auf den Bahnsteig. Die Bilder des Unfalls gehen um die Welt. Jetzt ist klar, wie es zu dem Unfall kommen konnte.


Januar 2020

Fünf Bahnunfälle in einer Woche – Deutsche Bahn sieht keinen Zusammenhang

Das war keine gute Woche für den Bahnverkehr in Deutschland. Fünf Unfälle oder Beinahe-Unfälle innerhalb von vier Tagen – die zwar glimpflich ausgingen. Aber alle Ereignisse hätten deutlich schlimmer enden können.


Dezember 2019

Unfall in Großen-Buseck: Bericht rügt Verkehrsführung um Bahnübergang

Ein Zug der Hessischen Landesbahn kracht im Mai 2018 in einen Lastwagen. Ein Untersuchungsbericht bewertet die Verkehrssituation um den Bahnübergang kritisch.

bay

Beruf

Ich bin stellvertretender Chefredakteur der Frankfurter Rundschau.

Die Zeitung ins Digitale zu bringen und die Zeitung digitaler machen – das ist mein Arbeitsschwerpunkt bei der Frankfurter Rundschau. Der Webauftritt FR.de arbeitet heraus, dass hier nicht beliebige Meldungen wie auf der Auslog-Seite eines Free-Webmailers stehen. Sondern dass hier Texte zu lesen sind, geschrieben von Menschen mit einer bestimmten Haltung – die der FR nämlich. Bilder und Hinweise über unsere Autorinnen und Autoren unterstreichen den Bezug zur Zeitung genauso wie die Serifen in den Überschriften und der großzügig gesetzte Fließtext.

Die digitale Form der Zeitung bringt die Frankfurter Rundschau als bekanntes E-Paper – und darüberhinaus als Tablet-Anwendung. Die iPad-App „FRplus“ präsentiert täglich die besten Texte in einem großzügigen Magazinlayout für den Lesegenuss in der Couch. Das Konzept habe ich maßgeblich mitentwickelt. Die Frankfurter Rundschau gehörte zu den ersten Tageszeitungen, die, kurz nachdem das iPad nach Deutschland kam, die Zeitung als Multimedia-App auflegte. Für die Umsetzung bekam sie einen European Newspaper Award. Unter meiner Leitung konnte die FR die zugehörigen redaktionellen Workflows und Produktionstechniken so verbessern, dass die App zum tragenden Teil des Digitalabonnements und profitabel werden konnte.

Künftig wird es darum gehen, im Zeitalter von Facebook-Feeds Textformen zu finden, die die Bedeutung von gedruckten Tageszeitungen als Lieferant von relevanten Nachrichten unterstreichen – und die zugleich im Digitalen funktionieren.

Ein kleiner Rückblick noch. Ende der Nuller Jahre und damit vergleichsweise früh habe ich für die Frankfurter Rundschau Modelle des integrierten Arbeitens von Print und Online geschaffen. Onlinemacher in den Ressorts, kurz liebevoll Omir genannt, schlugen die Brücke zwischen den Welten. Sie brachten etwas von der nachfrage-orientierten Themenauswahl des Digitalen in die Zeitung – und die Fachkenntnisse und Gründlichkeit der Zeitung ins Digitale.

Eine meiner ersten Aufgaben war eine wöchentliche Themenseite in der Zeitung, beginnend im Jahr 2000. „Netzwerk“ gehörte zu einem mehrseitigen Wissensteil und thematisierte die gesellschaftlichen Auswirkungen von Internet und Digitalisierung.

Am Journalistischen Seminar der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz unterstütze ich als Lehrbeauftragter die Ausbildung des Nachwuchses. Natürlich geht es auch hier ums Digitale. Konkret arbeite ich mit Studierenden des Master-Studiengangs Journalismus in der Online-Lehrredaktion.

Vorherige Stationen: redaktionelle Leitung der „DuMont Digitale Redaktion“ für die Titel Berliner Zeitung und Frankfurter Rundschau, Projektleiter Webseiten-Relaunch der Berliner Zeitung, Ressortleiter der FR-Multimedia- und iPad-Redaktion. Verschiedene Printressorts und Volontariat, ebenfalls in der Frankfurter Rundschau. Der Anfang: freie Mitarbeit in der Regionalredaktion des Mannheimer Morgen.

Seminare, Vor- und Beiträge

– Autor des Kapitels „Themen und Ressorts in den Medien: Medien – Tageszeitungen“ in: Claudia Mast (Hg.): ABC des Journalismus. Ein Handbuch (Praktischer Journalismus, Band 1), 10., völlig neue Auflage, 2/2004, 750 Seiten, 29,90 Euro, ISBN: 3-89669-419-7.

– „Interaktiv, multimedial, magazinartig – Zeitung gestaltet für das iPad“ – Konferenz „Content meets Technology“, veranstaltet von der Akademie des Deutschen Buchhandels und der Fachzeitschrift Macwelt, mit Vertretern von Verlags- und Medienunternehmen sowie Entwicklern in München (siehe auch Horizont).

– Präsentation und Diskussion auf der Konferenz des Bundesverbands der Deutschen Zeitungsverleger und des Zeitungs-Verlag Service zum Thema „Zeitungen machen mobil“.

– Weiteres: „Das Beste aus der Zeitung – das Erfolgsbeispiel einer der derzeit ambitioniertesten iPad-Apps in Deutschland“ (Mobile Summit in Wiesbaden); journalistisches Schreiben (Universität Marburg); Recherchieren im Internet (Seminarleitung Journalistenzentrum Haus Busch, Hagen); Akzeptanz von Pressemitteilungen bei der Programmpresse (Vortrag Zentrale Fortbildung für ProgrammmitarbeiterInnen von ARD und ZDF, jetzt ARD-ZDF-Medienakademie).

Privates

– Geboren 1968 und aufgewachsen im südhessischen Lampertheim. Von 1991 bis 2005 wohnhaft (tolles Wort!) in Marburg, Frankfurt am Main und Offenbach, nach einem Schlenker über Berlin jetzt wieder in Lampertheim. Verheiratet, zwei Kinder.

– Studium: Politikwissenschaft an den Universitäten Mannheim und Marburg; Nebenfächer Volkswirtschaftslehre, Jura und Geschichte. Thema der Diplomarbeit: Wettbewerb als Mittel der Hochschulreform der neunziger Jahre. Abschluss im Mai 1999: Diplom-Politologe.

– Internet: Jüngstes Webprojekt seit Ende 2012: Neuschloss.net – eine Web- und Facebookseite für einen kleinen 1200-Einwohner-Stadtteil. Erstes Webprojekt Frühjahr 1994: Aufbau eines bundesweiten Informations-Netzwerks für studentische Selbstverwaltungen und hochschulpolitisch Aktive. Dazwischen viele andere.

– Ehrenamt: Anwohnervertretung in Bürgerkammer, Altlastenverein und Projektbeirat; Förderverein Help für Kinder, Jugend und Senioren; schulische Elternvertretung.

Kontakt

E-Mail: info (at) michael-bayer .de

Bild: Peter Jülich / FR